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Corona im Kanton BernErneut zwei Neuansteckungen +++ Westast-Dialoggruppe erhält mehr Zeit

Seit drei Tagen kamen alle 24 Stunden zwei neue Coronafälle hinzu. Der Dialogprozess zum Westast der A5-Umfahrung Biel wird verlängert. Alle News im Ticker.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Das Coronavirus hat im Kanton Bern bislang 97 Todesopfer gefordert. (Stand 6. Juni, 8 Uhr)
  • 1918 Personen sind positiv auf das Virus getestet worden. (Stand 6. Juni)
  • Schulen, Restaurants und Geschäfte haben seit dem 11. Mai wieder geöffnet.
  • Coiffeurgeschäfte, Kosmetikstudios, Gartencenter und Baumärkte öffneten bereits am 27. April.
  • Eine dritte Lockerung ist am 6. Juni vorgesehen.
  • Für allgemeine Fragen der Bevölkerung rund um die Coronasituation hat der Kanton Bern eine Hotline eingerichtet: 0800 634 634
  • Für medizinische Auskünfte steht die Hotline des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) zur Verfügung: 058 463 00 00.

LIVE TICKER

Wieder zwei Neuinfektionen

Wie schon in den letzten beiden Tagen vermeldet der Kanton Bern zwei neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Die Gesamtzahl bestätigter Fälle steigt damit auf 1918.

Zwei weitere Neuinfektionen

Der Kanton meldet erneut zwei Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Insgesamt gibt es im Kanton Bern nun 1916 bestätigte Fälle. Ein Corona-Patient konnte das Spital verlassen, in Berner Spitälern liegen nun noch fünf Personen mit Covid-19. Alle liegen auf der normalen Bettenstation, niemand wird beatmet. Die Zahl der Todesopfer bleibt bei 97.

Zwei Neuinfektionen seit Mittwoch

Seit Mittwoch haben sich im Kanton Bern zwei weitere Personen mit dem Coronavirus angesteckt. Somit wurden bisher 1914 Leute auf positiv auf das neuartige Virus getestet. Die Zahl der Hospitalisierten bleibt weiterhin bei 6 Personen, keine davon benötigt momentan Intensivpflege oder muss beatmet werden. Bisher sind im Kanton Bern 97 Leute an Covid-19 gestorben. (ber)

Eine Neuansteckung seit Dienstag

Seit Dienstag hat sich im Kanton Bern eine weitere Person mit dem Coronavirus angesteckt. Somit wurden bisher 1912 Leute auf positiv auf das neuartige Virus getestet. Die Zahl der Hospitalisierten bleibt weiterhin bei 6 Personen, keine davon benötigt momentan Intensivpflege oder muss beatmet werden. Bisher sind im Kanton Bern 97 Leute an Covid-19 gestorben. (ber)

Westast-Dialoggruppe erhält mehr Zeit

Der Dialogprozess zum umstrittenen Westast der Autobahnumfahrung von Biel wird bis spätestens Mitte Dezember verlängert. Weil aufgrund der Coronapandemie Sitzungen der Dialoggruppe ausfielen, kann diese nicht bereits bis Ende Juni ihre Empfehlungen abgeben.

Bezüglich der kurz- und mittelfristigen Massnahmen zeichne sich ein Konsens ab, hielt die bernische Bau- und Verkehrsdirektion in einer Mitteilung vom Mittwoch fest. Die Diskussion über die längerfristigen Massnahmen ist noch im Gang.

Fehlende Zeit

Gemäss Bau- und Verkehrsdirektion fehlt aufgrund der Sitzungspausen insbesondere die Zeit für eine ausreichende Konsultation der Lösungsvorschläge innerhalb der am Dialog beteiligten Organisationen.

Der Kanton Bern beantragt deshalb beim Bund, die Sistierung des Ausführungsprojekts bis Ende Dezember 2020 zu verlängern. Die Behörden von Bund, Kanton und Gemeinden werden nach Vorliegen der Empfehlungen der Dialoggruppe über das weitere Vorgehen beschliessen.

Der sogenannte Westast ist in Biel und Umgebung heiss umstritten. Das 2,2 Milliarden Franken teure Projekt sieht vor, dass die A5 an zwei Stellen als offene Autobahn durch die Stadt geführt wird.

Befürworter halten dies für die einzig realistische Lösung zur Bewältigung des Verkehrsaufkommens. Die Gegner befürchten eine Verschandlung des Stadtbilds. Auf Antrag des Kantons Bern hat der Bund im März das Plangenehmigungsverfahren sistiert. (sda)

Corona-Patienten haben Intensivstation verlassen

Im Kanton Bern liegt niemand mehr mit dem Coronavirus auf der Intensivstation, wie der Kanton bekanntgibt. Noch neun positiv getestete Personen befinden sich im Spital. Neu infiziert hat sich seit Pfingstmontag eine Person. Insgesamt zählt der Kanton Bern 1911 Corona-Fälle und 97 Tote. (flo)

Gurten-Tickets können jetzt erstattet werden

Die Ticket-Rückerstattungsplattform des Gurtenfestivals ist online: Ab sofort können alle gekauften Tickets auf der Homepage zurückerstattet werden lassen.

Entweder können 90% des Kaufpreises zurückgefordert oder 100% des Ticketpreises als Guthaben 2021 bezogen werden. Zudem werde es aufgrund der grossen Nachfrage eine Möglichkeit zum Spenden geben, wie die Organisatoren in einer Mitteilung schreiben. (PD)

Kulturzentrum Progr verzichtet auf zwei Monatsmieten

Die Kunstschaffenden in den Ateliers des Progrs in Bern müssen für zwei Monate keine Miete zahlen. Damit kommt die Trägerstiftung der teils «sehr prekären» finanziellen Situation der Mieter entgegen.

Der ganze Kulturbereich sei seit Mitte März von den behördlich verordneten Covid-19-Massnahmen sehr stark betroffen und werde die Auswirkungen noch über lange Zeit spüren, teilte der Progr am Dienstag mit.

Die Stiftung nimmt laut Geschäftsleiterin Silvia Hofer monatlich rund 75'000 Franken an Mieten ein und verzichtet damit auf maximal 150'000 Franken.

Es sei aber noch offen, ob dieser Betrag ganz ausfalle, sagte Hofer der Nachrichtenagentur Keystone-sda. Die Stiftung habe ihrerseits an die Solidarität der Ateliernutzer appelliert: Wer selber keine oder wenig Ausfälle zu verzeichnen hatte, wurde aufgefordert, auf den Mieterlass zu verzichten.

Ein grosses Loch in der Kasse entsteht dem Progr laut Hofer nicht. Die Mindereinnahmen führten aber dazu, dass keine Rückstellungen möglich sein werden. Die Stiftung habe ihrerseits die Stadt Bern um einen Teilerlass des Baurechtzinses gebeten. Dieser beträgt jährlich 320'000 Franken.

Das seit 2009 bestehende Kulturzentrum finanziert sich ganz aus den Mieteinnahmen und bezieht keine Subventionen. (sda)

Der Kanton Bern meldet verspätet 21 Neuinfektionen im April

Der Kanton Bern meldet auf seiner Website verspätet, dass es im April zu 21 zusätzlichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus gekommen ist. Die Zahl der positiven Fälle im Kanton Bern liegt somit bei 1'910 Personen. Neun Personen liegen im Spital, eine davon auf der Intensivstation. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 97.

Erneute Aufrufe für Samstags-Demo

Für morgen Samstag haben Gegner der bundesrätlichen Corona-Massnahmen erneut vor, in der Stadt Bern zu demonstrieren. «Es gibt Aufrufe. Mit Kundgebungen in Bern ist daher zu rechnen», sagt Christoph Gnägi, Leiter der Medienstelle der Berner Kantonspolizei (Kapo). Die Polizei werde mit einem entsprechenden Aufgebot vor Ort sein. (bit)

Landwirtschaftsmesse Agrama ist abgesagt

Ende November hätte Bern zum Mekka der Schweizer Bauern werden sollen. Doch daraus wird nichts: Die Organisatoren der Landwirtschaftsmaschinen-Messe Agrama haben entschieden, die Messe auf dem Berner Messeareal nicht durchzuführen. Sie war vom 26. bis zum 30. November geplant. Die Organisatoren schreiben in einer Mitteilung, dass weiterhin eine grosse Unsicherheit bestehe, ob Anlässe mit über 1000 Personen nach Ende August durchgeführt werden können oder nicht. Deshalb habe man sich «nach reiflicher Überlegung» für eine Absage entschieden. (sny)

Noch 11 Personen im Spital

Im Kanton Bern ist die Zahl der Spitalpatienten mit Covid-19 weiter rückläufig. Am Mittwoch lagen noch elf Menschen mit der Lungenkrankheit im Spital, sieben weniger als bei der letzten Erhebung am Montag.

Das geht aus den Zahlen hervor, die der Kanton Bern auf seiner Website veröffentlichte. Von den elf Spitalpatienten liegen zwei auf der Intensivstation. Eine Person ist auf künstliche Beatmung angewiesen.

Neue Ansteckungen wurden auch am Mittwoch nicht bekannt. Seit Ausbruch der Pandemie sind 1881 Menschen im Kanton Bern positiv getestet worden. 96 Todesfälle wurden bislang registriert. (sda)

Auch von Montag auf Dienstag keine Neuansteckungen

Laut der Internetseite des Kantons Bern sind am zweiten Tag in Folge keine neuen Ansteckungen bekannt. Es gibt weiterhin 1'881 positiv getestete Fälle. 18 Personen sind im Spital, 2 davon auf der Intensivstation. 96 Personen sind im Kanton Bern an Covid-19 gestorben.

Keine Neuansteckungen im Kanton Bern

Die Zahl der Neuansteckungen steigt nicht weiter. Insgesamt 1'881 Personen wurden im Kanton Bern positiv auf das Coronavirus getestet – seit Sonntag kam kein neuer Fall dazu, wie der Corona-Internetseite des Kantons zu entnehmen ist. Zwei Covid-19-Patienten konnten das Spital verlassen; wegen des Virus auf der Intensivstation sind noch zwei Personen in Berner Spitälern. (flo)

Drei neue Fälle

In den letzten 24 Stunden wurden im Kanton Bern drei Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Damit steigt die Zahl der bislang bekannten Fälle auf 1881. Nach wie vor sind offiziell 96 Menschen an den Folgen von Covid-19 gestorben. (mb)

Vier neue Fälle

Gemäss den neusten Corona-Zahlen, die der Kanton auf seiner Website publiziert hat, sind bis Samstagmorgen 1878 Personen positiv auf das Virus getestet worden. Das sind vier Fälle mehr als noch am Vortag. Offiziell befinden sich 20 infizierte Personen in Spitalpflege, wobei diese Zahl noch immer vom Freitag datiert – eine neue Erhebung wird erst am Montag vorgenommen, heisst es auf der Website. Gleich geblieben ist die Zahl der Todesopfer (96). (mb)

Uni Bern untersucht Rheumamittel gegen Covid-19

Eine Gruppe von Forschenden um den Berner Professor Peter Villiger, Klinikdirektor und Chefarzt der Universitätsklinik für Rheumatologie, Immunologie und Allergologie (RIA) am Inselspital, hat eine Studie initiiert: Sie untersucht die Wirkung von Tocilizumab auf hospitalisierte Covid-19-Patienten. Dieser Wirkstoff wird unter dem Namen Actemra von Roche vermarktet und unter anderem bei Polyarthritis eingesetzt. «Aus Wuhan und Italien sind Ergebnisse von Fallserien verfügbar, die einen positiven Effekt vermuten lassen», wird Villiger in der Mitteilung der Inselgruppe zitiert. Nun gehe es darum, den wissenschaftlichen Nachweis zu erbringen. (cd)

Polizei ruft zu Regeleinhaltung auf

Die Kantonspolizei Bern zeigt sich in einer Mitteilung vom Freitagmittag verständnisvoll für das Bedürfnis der Leute, bei den vorherrschenden guten Wetterbedingungen wieder nach draussen zu gehen. So haben sich an Auffahrt deutlich mehr Menschen im öffentlichen Raum aufgehalten.

Die nach wie vor geltenden Distanzregel und die maximale Gruppengrösse von fünf Personen würden im Kanton Bern durchaus gut umgesetzt, wie die Polizei weiter schreibt. Dies sei bereits am Osterwochenende der Fall gewesen.

Dennoch appelliert die Polizei nochmals an die Solidarität und die Eigenverantwortung der Bevölkerung. Und kündigt an, die Verhaltensregeln des Bundes weiterhin mit Augenmass durchsetzen.

Erneute Demoankündigung

Wegen erneuten Demonstrationsaufrufen für Samstag wird die Polizei wieder mit einem Aufgebot präsent sein und die zwingenden Massnahmen ergreifen. In ihrem Schreiben wird nochmals betont, dass Kundgebungen mit dem mehr als fünf Personen nach wie vor verboten sind.

An den letzten drei Wochenende kam es in der Berner Innenstadt zu Demonstrationen der Lockdown-Gegner. Die ersten beiden Kundgebungen liessen die Sicherheitskräfte laufen. Letzten Samstag verhinderte die Polizei eine Ansammlung von Demonstranten auf dem Bundesplatz und der Allmend von Anfang an. (pkb/sih)

Fallzahlen steigen auf 1869

Wie schon in den zwei Tagen zuvor sind in den letzten 24 Stunden im Kanton Bern zwei neue Fälle bekannt worden, in denen sich Personen mit dem Coronavirus infiziert haben. Insgesamt steigt die Zahl damit auf 1869 bestätigte Ansteckungen.

Die Zahl der Todesopfer bleibt vorerst bei 96 Personen stehen. Auch bei den Hospitalisierungen hat sich seit Mittwochmorgen nichts getan: Von insgesamt 24 Patienten befinden sich drei auf der Intensivstation. Das geht aus den neusten Zahlen hervor, die der Kanton auf seiner Homepage veröffentlicht hat. (mb)

3,6 Mio. für Kontaktmanagement

Der Regierungsrat hat am Mittwoch einen Kredit von 3,6 Mio. Franken für das Kontaktmanagement im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie bewilligt. Mit dem Kontaktmanagement sollen Übertragungsketten des Virus unterbrochen werden.

Konkret geht es darum abzuklären, mit wem eine mit dem Coronavirus infizierte Person innerhalb einer gewissen Zeit in Kontakt stand. Diese Personen werden dann kontaktiert und angewiesen, sich in Quarantäne zu begeben.

«Bei den beantragten Mitteln handelt es sich aus heutiger Sicht um einen Maximalbetrag», wie die Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion in einer Mitteilung vom Mittwoch schreibt.

Bis Ende 2020

Damit könne das Kontaktmanagement von Mai bis Dezember 2020 betrieben werden. Da wegen der Corona-Pandemie unverzügliches Handeln gefordert war, erfolgt die Genehmigung der Ausgaben durch den Regierungsrat teilweise nachträglich. Bis wann das Kontaktmanagement durchgeführt werden muss, hängt sowohl von den Vorgaben des Bundes als auch vom weiteren Pandemieverlauf ab.

Im Kanton Bern wurden seit Dienstag zwei neue Corona-Fälle verzeichnet. Im Spital befanden sich insgesamt noch 24 Personen. Todesfälle gab es keine weiteren. Deren Gesamtzahl liegt aktuell bei 96. (SDA)

(red)